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Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Zitat
Wenn wir Menschen als Teil dieser Natur ausschließlich ein Produkt der Evolution wären, dann müssten die beschriebenen Prinzipien und Werte tief in uns verwurzelt sein.
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Doch warum rebellieren wir Menschen seit jeher gegen den Tod, das Leid und die Unterdrückung von Schwächeren, obwohl diese Rebellion nicht Teil unseres „evolutionären Erbes“ ist?
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Bis zu einem gewissen Grad lässt sich unsere Sehnsucht nach Liebe und Gerechtigkeit zwar evolutionär begründen, da sie das menschliche Zusammenleben begünstigt und dadurch vorteilhaft für unser Überleben ist; Liebe in ihrer intensiven Form macht uns jedoch so stark verletzlich, dass sie im Laufe der Evolution zweifellos hätte „ausselektiert“ worden sein müssen.
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Ohne die evolutionstheoretischen Erkenntnisse grundsätzlich in Frage zu stellen, erscheint es legitim, die Existenz eines liebevollen und gerechten Gottes zumindest in Betracht zu ziehen
Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Josh
unregistriert
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Mit der Evolutionstheorie allein fällt es jedenfalls schwer zu erklären, warum einerseits extrem Destruktives in der menschlichen Natur existiert und andererseits extrem selbstlose und aufopfernde Liebe. Denn beides hätte im Laufe der Evolution aus den o.g. Gründen eigentlich „ausselektiert“ worden sein müssen.
Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Ja, lässt sich vereinbaren. Meiner Meinung aber nur als Deist oder Pantheist. Im Prinzip alle Glaubensrichtung die der Wissenschaft nicht in die quere kommen bzw. die ihr das Leben schwer machen.
Wieso muss es ausselektiert worden sein? Es kann doch auch sein das es das noch nicht ist. So schnell schreitet Evolution nicht voran.
Josh
unregistriert
Wenn man die Evolutionstheorie, sofern man sie überhaupt richtig versteht, für ernst nimmt muss man auch die komplette Naturwissenschaft ernst nehmen. Man kann nicht einfach behaupten die Evolutionstheorie ist richtig und andere Theorien sind kompletter Bockmist, d. h Beweise die von der einen Theorie akzeptiert werden wären bei anderen Theorien bedeutungslos. Das würde die Frage aufwerfen woran du den Wahrheitsgehalt von Beweisen unterscheidest bzw. den Glauben an die Evolutionstheorie rechtfertigst?
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Wenn Du so argumentierst, dann lässt sich aber auch der Glaube an den Gott der Bibel mit der Evolutionstheorie vereinbaren - zumindest solange man nicht von einem wörtlichen Verständnis der biblischen Schöpfungsgeschichte ("Kreationismus") ausgeht.
Bei der Evolution gibt es keinen perfekten Zustand bzw. kein gestecktes Ziel was es zu erreichen gilt. Zudem stellt sich erstmal die Frage was als destruktives Verhalten betrachtet werden kann. Nicht zu vergessen zu erwähnen das 250.000 Jahre homosapiens sapiens nicht gerade viel Zeit für die Evolution darstellt.
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Na ja, so alt wie wir Menschen laut der Evolutionstheorie bereits sind, hätte es eigentlich mehr als genug Zeit zum "Ausselektieren" gegeben. Aber das Kernargument ist auch ein anderes:
Wieso gerät sie in Erklärungsnot? Das möcht ich mal erklärt bekommen!
Zitat
Die tiefe Sehnsucht nach Liebe und Gerechtigkeit, die in jedem Menschen steckt, ist nicht einfach eine Eigenschaft unter vielen anderen, sondern eines der wohl grundlegendsten Merkmale jedes Menschen. Daher gerät die Evolutionstheorie an dieser Stelle in eine gewisse Erklärungsnot
Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Man kann nicht einfach behaupten die Evolutionstheorie ist richtig und andere Theorien sind kompletter Bockmist.
d. h Beweise die von der einen Theorie akzeptiert werden wären bei anderen Theorien bedeutungslos. Das würde die Frage aufwerfen woran du den Wahrheitsgehalt von Beweisen unterscheidest bzw. den Glauben an die Evolutionstheorie rechtfertigst?
Der zweite inkonsistente Punkt bei der Argumentation ist die Auslegung der Bibel. Wenn man nicht von einem wortwörtlichen Verständnis der biblischen Schöpfungsgeschichte ausgeht wieso sollte das dann nicht auch für die gesamte Bibel angenommen werden können. Das ist doch sonst willkürliche Rosinenpickerei so wie man es gerade brauch oder wie man es auch gerne sagt, so das es sich richtig anfühlt. Aber was sich richtig anfühlt entspricht nicht zwangsläufig den Tatsachen.
Wieso gerät sie in Erklärungsnot? Das möcht ich mal erklärt bekommen!
FSM
unregistriert
Helge
unregistriert
Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Die Schöpfungsgeschichte erzählt uns das Adam und Eva die einzigen Urverwandten der gesamten Menscheit sind. Nehmen wir mal an das Stimmt, dann müssten wir doch bereits in der 3 Generation Inzestkinder finden.
Inzest verursacht oft Erbkrankheiten. Doch zusätzlich verursacht es über mehrere Generationen den Zusammenbruch des Immunsystems.
FSM
unregistriert
Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Trotzdem müsste wir doch alle sehr ähnlich Aussehen ohne die Evolution, oder? Ich meine der Genpol ändert sich ja dann nicht über die Zeit ...
FSM
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Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
FSM
unregistriert
Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008
Um einen kreationistischen Gedanken zu halten, ist es doch nötig von mutierenden Genpolen auszugehen, sonst würde es keine so Groben unterschiede zwischen den Menschen geben wie z.B. die Hautfarbe.
orewar
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EchaG
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