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Bernhard

Fortgeschrittener

Registrierungsdatum: 26. Januar 2010

Beiträge: 191

Wohnort: Chur

1

Dienstag, 26. Januar 2010, 07:32

Persönliche Glaubensbekenntnisse

Gerne stelle ich mich vor: Als jüngstes von sieben Kindern bin ich 1955 in Visp geboren. Schon früh in meiner Jugend fragte ich nach dem Sinn des Lebens. Beim Betrachten der wunderschönen Welt kam ich zur Überzeugung, dass es einen Schöpfer geben musste, denn durch Zufall konnte diese Welt unmöglich entstanden sein. Auch mein Gewissen zeigte mir, dass es einen Gott geben musste, der seinen Willen in mein Herz gelegt hat, so dass ich nicht tun konnte, was ich wollte.

Ich sagte mir: «Wenn es einen Gott gibt, dann hat mein Leben nur einen Sinn, wenn ich das tue, was er mir sagt.» Wie die meisten Walliser, bin auch ich katholisch erzogen worden. Ich versuchte durch regelmässigen Gottesdienstbesuch ein guter Katholik zu sein und ein anständiges Leben zu führen; denn ich wollte ja nach dem Tod zu Gott kommen.

Trotz meiner Vorsätze konnte ich aber nicht immer ein gutes Leben führen. Um die Ungerechtigkeiten wieder gutzumachen, verzichtete ich auf gutes Essen und verrichtete lange Gebete. Ich meinte, Gott mit diesen Opfern zu gefallen.

Mit 23 Jahren hörte ich, dass jeder katholische Schweizer, der die Rekrutenschule gemacht hat und eine Mindestgrösse von 1,74 Metern aufweist, beim Papst als Leibgardist dienen kann. Ich sah darin eine Möglichkeit, Gott und der Kirche zu dienen und hoffte, Gott auf diese Weise näher zu kommen. Ich bewarb mich und reiste mit grosser Freude im Sommer 1978 nach Rom.

Leider habe ich den erhofften Frieden und die Freude nicht angetroffen. Stattdessen kam mir alles wie eine fromme Scheinwelt vor. So verliess ich, mit dem Einverständnis der Vorgesetzten, nach einem Jahr die Schweizergarde.

Später lernte ich Silvya kennen. Wir verstanden uns gut und hatten eine ähnliche Glaubenseinstellung, obwohl sie reformiert war. Im Juni 1982 lud mich Silvya überraschend zu einer Evangelisation nach Bern ein. Ich besuchte diese Veranstaltung mehr aus Neugierde als aus echtem Interesse.

Doch dann hörte ich etwas, was ich vorher noch nie gehört hatte: Der Redner sagte, wir können wissen, ob wir in den Himmel kommen oder nicht. Was uns von Gott trenne, seien unsere Sünden. Deshalb hätte Gott seinen Sohn Jesus Christus in die Welt gesandt, damit er stellvertretend für die Sünden aller Menschen sterbe. Und weil der Sohn Gottes für uns am Kreuz gestorben sei, könne er alle unsere Sünden vergeben und uns den Himmel schenken.

Er erklärte weiter, die Taufe allein, die Konfirmation, die Firmung oder die Kommunion mache noch keinen Christen aus uns. Notwendig sei eine bewusste Hinwendung zu Jesus Christus als unserem Erlöser und Herrn. Wer ein Christ sein wolle, der müsse seine Sünden im Gebet Jesus Christus bekennen, ihn als seinen Erlöser und Herrn in sein Herz aufnehmen und bereit sein, nach dem Willen Gottes zu leben. Wer nie eine solche Entscheidung für Jesus Christus getroffen hätte, der sei auch kein Christ und komme nach dem Tod nicht zu Gott in den Himmel.

Bisher war ich der Meinung, den Himmel müsse man mit guten Werken verdienen. Ich erkannte, dass Gott mich persönlich liebt und mir den Himmel schenken möchte. Die Worte der Bibel erreichten mein Herz. Ich glaubte, ich wäre ein guter Christ. Aber ich hatte Jesus Christus noch nie bewusst als meinen Erlöser und Herrn in mein Herz aufgenommen. Ich hatte mich ihm nie anvertraut und ihn eingeladen, mein Leben zu führen. Ich hatte keine persönliche Beziehung zu Jesus. Deshalb konnte ich mich auch nicht in Wirklichkeit Christ nennen.

Der Evangelist lud alle ein, die sich für Jesus entscheiden wollten, nach der Predigt zu ihm zu kommen. Für mich war klar: Was nützt es mir, wenn ich die ganze Welt gewinne, aber dabei das ewige Leben mit Gott verliere? Ich konnte das Ende der Predigt kaum erwarten und sagte zu Silvya: «Komm wir entscheiden uns für Jesus!» Mit strahlendem Gesicht sagte sie: «Aus diesem Grund habe ich dich zur Evangelisation eingeladen.»

Gemeinsam gingen wir nach dem Vortrag zum Evangelisten. Er erklärte uns, dass man im persönlichen Gebet dem Herrn Jesus alle Sünden bekennen darf und dann die Vergebung im Glauben annehmen kann. Wir bekannten Jesus alle unsere Sünden und nahmen ihn als unseren Retter und Herrn in unser Herz auf.

Nun wussten wir, dass wir nach dem Tod in den Himmel kommen. Gottes Wort bezeugte es uns in 1. Johannes 5, 11-13: Gott hat ganz eindeutig erklärt, dass er uns das ewige Leben schenkt, und zwar nur durch seinen Sohn Jesus Christus. Wer also an den Sohn glaubt, der hat das Leben; wer aber nicht an Jesus Christus glaubt, der hat auch das Leben nicht. Ich weiss, dass ihr an Jesus Christus, den Sohn Gottes, glaubt. Mein Brief sollte euch noch einmal versichern, dass ihr das ewige Leben habt.

Überaus glücklich kehrten wir von der Evangelisationsveranstaltung nach Hause zurück. Silvya und ich verstanden uns immer besser. Wir wollten den Rest unseres Lebens gemeinsam gehen. Im September 1982 gaben wir uns das Jawort. Gott schenkte uns drei liebe Kinder.

Wir sind ein glückliches Ehepaar und haben ein erfülltes Familienleben. Dies nicht weil wir besonders gute Menschen wären, sondern weil Jesus Christus Mittelpunkt unseres Lebens geworden ist. Keine Ehe und Familie ist ohne Schwierigkeiten. Aber mit allen unseren Fehlern und Problemen können wir im Gebet zu Jesus gehen. Er vergibt uns und gibt uns Weisheit und Gelingen zur Lösung der Probleme oder die Kraft, die Schwierigkeiten zu tragen.

Es ist mein grosser Wunsch, dass noch viele Menschen Jesus Christus als Heiland der Welt erkennen, ihn annehmen und dadurch die frohe Gewissheit des ewigen Lebens bekommen. Jesus Christus starb am Kreuz für die Sünden aller Menschen. Jeder ist aufgefordert, auf diese Tat zu antworten. Eine Antwort könnte sein: «Dein Sterben Jesus kümmert mich nicht, ich brauche keine Vergebung. Ich bin in Ordnung, so wie ich bin.» Jeder kann aber auch zu Jesus sagen:

«Herr Jesus, bis jetzt habe ich mein Leben nach meinem Gutdünken gelebt. Ich habe selbst entschieden, was richtig und falsch ist. Ich liess mir nichts von dir sagen. Dadurch wurde ich schuldig vor dir und habe gesündigt. Danke, bist du für diese Sünden gestorben. Vergib mir meine ganze Schuld. Von jetzt an will ich für dich leben. Dir allein will ich vertrauen und nicht mehr mir, anderen Menschen oder Dingen. Komm in mein Leben, und zeige mir, was dein Wille für mich persönlich ist. Ich möchte dich kennen und wissen, was du willst. Zeig mir in der Bibel wie ich mit dir, mit meinen Mitmenschen, und mit mir umgehen soll, damit dein Plan für mich gelingt. Danke, dass ich mit dir das Leben habe - hier auf Erden und in der Ewigkeit. Amen.»

Wer so zu Jesus redet, dem vergibt Jesus alle seine Sünden und schenkt ihm das ewige Leben (Johannes 10, 28 ). Von Herzen wünsche ich jedem Leser dir die frohe Gemeinschaft mit Gott und die Gewissheit des ewigen Lebens.

Gott segne dich und schenke dir seinen Frieden, der alles Verstehen und alle Vernunft übersteigt und dein Herz und deine Gedanken im Glauben an Jesus Christus bewahrt.

Frenchman

Anfänger

Registrierungsdatum: 16. Februar 2010

Beiträge: 29

Wohnort: Deutschland/Baden Würtemberg

2

Mittwoch, 24. Februar 2010, 01:55

Hallo Bernhard !

Es ist schön mal zu lesen was anderen erlebt habe und wie der Herr einer zu sich zieht. Bei mir ging es relativ kurz und knapp

" Rette mich Herr ! " und er nahmt mich auf. Anderen gebet habe ich zu ihn gebetet,vom Schulde und Sünde,daß er jetzt,sagte ich ,mein Hirte sein sollten und ich ohne ihn nicht mehr gehen wollte. Und er tat es.

Ich lage nahe am Scheol und war vom Satan gefesselt,ich wußte es aber nicht. Meine Sünde führte mich ins Tode.

Später als dieses mir bewußt war und es erkannt durch seine Hand und Führung,konnte es fast nicht Glauben.

Bis heute noch es ist mir ein Rätsel. Auch mein Leben in der Nachfolge ging nicht so gerade und habe vieles erlebt; Jesus vergabt mir immer wieder meine Sünde ! Er war mein Herr und ich sein schafe. Gott bereue es nicht uns zu lieben und er schämt sich unser nicht. Viele Jahren dachte ich Gott hälte seine versprechung und tut dieses zu erste um seine Namen Wille und war damit Glücklich denn es war Wahr ! " Nicht meiner,sondern Deiner Ehre ist es "war mein Devise und haltung ihn gegenüber. Vor kurzem habe ich Johannes 17 wieder mal gelesen. " Er liebt uns "lase ich. Ja,das wußte ich aber warscheinlich mit Glaube und verstand gemischt. Im Herze glaubte ich wie aufs neue und fandt Tiefen Frieden und geborgenheit. In derer Zeit hatte ich große Bedrängnis aber der Herr war bei mir und rettete mich. Dazu schenkte er mir Trost,durch sein Wort und Beistand.

Seit 12 Jahren fandt mich der Herr und ich,ihn. Vor ein Paar Tage lase ein wort von dem Propheten " Weiche nicht,den ich bin dein Gott !" Da wurde ich noch mehr gestärkte und betete,"Herr ich verstehe das alles nicht,wie kann es sein ?" Doch sagte ich ihn "Herr ich vertraue,mehr weiß ich nicht!". Und was noch kommen sollte,weiß ich jetzt;Er tut was ihn gefällt und er will das ich auch aktiv dabei sein. Ich bin nicht stark und in Glaube manchmal wie verwirrt und doch,ich weiß nicht warum irgend wie sicher. Es liegt nicht an mir,das weiß ich auch. Seine Hand ist es der mir Halte gibt.

Mit dem Herrn zu leben ist wirklich nicht einfach,er ist doch Allmächtig und wir so klein ! Schön ist es doch zu wissen daß er alles weißt und uns führt,mit geduld und Langmut und so uns erziehe durch dem Glaube,wie ein Vater seinen Kinder.

Frenchman.

Spontan

unregistriert

3

Donnerstag, 25. Februar 2010, 18:56

RE: Hallo !

" Rette mich Herr ! " und er nahmt mich auf. Anderen gebet habe ich zu ihn gebetet,vom Schulde und Sünde,daß er jetzt,sagte ich ,mein Hirte sein sollten und ich ohne ihn nicht mehr gehen wollte. Und er tat es.

Ich lage nahe am Scheol und war vom Satan gefesselt,ich wußte es aber nicht. Meine Sünde führte mich ins Tode.
...

Hallo, das ist doch kein Zeugnis. Das sind doch alles nur allgemeine Sprüche.

Ich erinnere mich da an eine charismatische Gemeinde: Da gab es so "Prophetien" wie. "Ich der Herr sage, befolgt meinem Rat damit ihr das Richtige tut". Die ganze Zeit so allgemeingültiges Zeug. "Seid unverzagt und ich will euch erquicken".

Das ist alles immer einfach so "der Spur nach" irgendwas fromm klingendes dahergelabert.

Ich habe davon sowas von die Schnauze voll heute.

Einmal war von denen ein Hund krank und sie gingen wiederholt zum Tierarzt und keiner wusste was er hat, evtl. vergiftet aber von was?

Da ging mir dieses ganze Prophetenbabla so auf die Nerven, nur allgemeines blabla und wenn es mal konkrete werden könnte hört es schon auf.

Sorry, aber mir wird absolut übel von Deinem "Zeugnis". Mich stößt sowas nur ab und wenn ich es nicht besser wüßte wäre es eher ein Grund Gott den Rücken zu kehren.

"Ich lage nahe am Scheol und war vom Satan gefesselt" Wenn Du nichts vernünftigeres sagen kannst, lass es besser bleiben. Wem soll solch ein Blabla nützen?

Würdest Du sagen, Du hast gesoffen und Deine Familie verprügelt und nachdem Du das als Fehler erkannt hast bist Du umgekehrt, hast das bereut und lebst heute ein anständiges Leben mit Gottes Hilfe, dann würde ich sagen "Halleluja, Gott sei Dank"

Aber dieses allgemeine christlich klingende hohl hohl hohle blabla geht m,ir heute nur noch auf den Wecker.

So lasset uns tugendsam streben nach huldsamer ewiger Wonne um dermaleinst im Schauen am Ende dieses Jammertales die lieblichen Auen der Glückseeligkeit zu betreten. Lasset uns ablegen die Bande des Todes und der Verderblichkeit ....

Blablabla.

Was jetzt? Ist der Typ pornosüchtig? Befummelt er die Nachbarstochter? Trägt er heimlich Frauenkleider? Ist er ein Mörder, Dieb, etc. ????

UM WAS GEHT ES?

BITTE BITTE BITTE, kein substanzloses allgemeines blabla. Es ist richtig dass man manche Details nicht breittritt. Hat jemand z.B. im Krieg mit dem Kopf eines zu Tode gefolterten Kindes Fussbal gespielt so soll man eben sagen dass man Mord und Kriegsgreuel begangen hat, die Details der Folterungen selbst jedoch anschaulich auszumalen wäre falsch, genauso wie die Busse über sexuelle Sünden keinen aufgeilenden Pornocharakter bekommen darf, das ist schon klar.

Aber wenn jemand Homosex hatte und Gott hat ihm aus diesen Sünden herausgeholfen, dann soll er wenn er ein Lebenszeugnis gibt das ohne Details ob nun anal oder oral oder manuell oder ....... gefälligst auch sagen dass er Homosex hatte oder zumindest dass er in sexuellen Sünden gefangen war.

Damit wird Gott geehrt, der Menschen helfen kann sowas zu überwinden. Dieses leere hohle blabla jedoch empfinde ich wie eine Gotteslästerung, ein Mensch demonstriert seine "Lichtscheu" und beruft sich dann auch noch auf Gott, als ob Gott das gefallen würde, wenn Menschen lichtscheu sind.

Aber so wie zu viele Details falsch sein können, so ist auch so eine reine rhetorische Übung aus lauter Worthülsen kontraproduktiv, mir jedenfalls wird es ganz übel davon mittlerweile, weil ich leider dabei an absolut verlogene heuchlerische Kreise erinnert werde.

Frenchman

Anfänger

Registrierungsdatum: 16. Februar 2010

Beiträge: 29

Wohnort: Deutschland/Baden Würtemberg

4

Samstag, 27. Februar 2010, 01:00

Nur bis zum helfte !

Mir ging wie beim Koran lesen mit deinen Beitrag,könnte es nur bis zum helfte lesen. Wer macht hier,BlaBlaBla ?

Schaust dir doch mal selber,ziehst den Balken aus dein Augen dann wirst du Klar sehen !

Du bestreitet meinen Aussagen,bis aber selbst ein" Vulkan "! Wer ist der Charismatiker von uns beiden hier ? Vielleicht ist es dir ein Ärgenis,für mich aber eine Freude dem Heiland so kennen gelernte zu haben,denn er im gegensatz zu dir,mir Freundlicher und Barmherzig ware. Du erinnerst mich an der zweiter Sohn im Geschichte der Verlorenen Sohn.

weristgott.info

Administrator

Registrierungsdatum: 12. Oktober 2008

Beiträge: 173

5

Montag, 8. März 2010, 20:20

Hallo Frenchman,

ich denke, es wäre tatsächlich hilfreich, wenn Du Deine Ausführungen konkretisierst und in "normaler Umgangssprache" fomulierst.

Für die Teilnehmer dieses Forums, die Dich und Deinen Hintergrund nun mal nicht näher kennen, sind vor allem die folgenden Aussagen schwer nachvollziehbar:

- "sagte ich, mein Hirte sein sollten und ich ohne ihn nicht mehr gehen wollte. Und er tat es."
- "Ich lage nahe am Scheol und war vom Satan gefesselt."
- "Jesus vergabt mir immer wieder meine Sünde ! Er war mein Herr und ich sein schafe."
- "In derer Zeit hatte ich große Bedrängnis aber der Herr war bei mir und rettete mich."
- "Seine Hand ist es der mir Halte gibt."

Es ist gut, dass Du hier davon erzählen möchtest, wie Du zum Glauben gefunden hast und wie sich Dein Glaubensleben gestaltet. Doch sinnvoll ist Dein Posting nur dann, wenn andere User auch verstehen können, was Du mit dem Gesagten meinst. Vor allem für Nicht-Christen kann es interessant sein zu erfahren, wie andere Menschen zum Glauben gefunden haben. Mit Sätzen wie "Ich lage nahe am Scheol und war vom Satan gefesselt" schreckst Du Nicht-Christen (und vermutlich sogar viele Christen) aber eher ab.

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